Johannes Kießig

HannesHallo!

Mein Name ist Johannes (Hannes) Kießig und ich studiere seit 2008 an der PhilFak der Uni Deutsch und Englisch auf Lehramt. Seit 2010 bin ich mit den Piraten in der Hochschulpolitik aktiv, da ich diese für eine echte Bereicherung und Abwechslung im oft sehr eintönigen Pool der Hochschulpolitik halte. Ich bin der Meinung, dass ein Ergebnis besser wird, wenn mehr verschiedene und vielfältige Menschen an ihm arbeiten und ihre Ideen einbringen.

 

Was mir besonders wichtig ist:
Um Verhältnisse im und um das Studium herum zu verbessern, konzentriere ich mich als Teil der Piraten Hochschulgruppe auf folgende Ärgernisse oder Umstände mit Verbesserungspotenzial:


Eine Faire Vergabe von Seminarplätzen: Egal, ob man schnell in die Arbeitswelt eintauchen oder die breitgefächerten Angebote der Uni nutzen und sich Zeit nehmen möchte: Niemand hat Lust darauf, das Studium unnötig in die Länge zu ziehen. Zu volle Seminare oder das dritte Semester hintereinander, in dem man es nicht in einen Kurs geschaft hat sind in diesem Zusammenhang einfach nur frustrierend. Wer zuerst kommt, malt zuerst ist kein faires System! Vielmehr sollten Semester der Studierenden berücksichtigt oder wenigstens fair ausgelost werden.

 

Der Studierendenausweis als einheitliche Nutzerkarte an der Universität: Es ist zu begrüßen, dass man mittlerweile den Studierendenausweis für den Bus und die Mensa benutzen kann. Trotzdem gibt es hier noch eine Menge ungenutztes Potential. Kopien mit den aufgeladenen Karten an allen Fakultäten (in der Physik bereits realisiert) oder auch die Karte als generelles Bezahlsystem für Kafee, die Karte als Zugang zu Gebäuden der eigenen Fakultät oder die Ausweitung des Studierendenausweises auf Sprachenzentrum (das bisher Papierschnipsel mit Nummern ausgibt) sind hier nur einige Beispiele.

 

Ein großer Teil der ‘politischen’ Arbeit an der Uni besteht aus Reaktionen auf aufkommende Probleme oder Umstände. Deshalb gilt es nicht nur, eigene Ziele und Ideen weiterzutragen, sondern auch, gewisse Grundsätze in diese Reaktionen und Entscheidungsprozesse zu übertragen und einzubringen. Also solche Grundsätze gelten für mich:

 

Transparenz von Prozessen und direkte Mitbestimmung: Mitbestimmung ist nur sinnvoll, wenn man sich auskennt. Sowohl positive als auch negative Entwicklungen sollten für alle ersichtlich sein, um die Mittel der Mitbestimmung nutzen zu können. Viel zu oft werden Studierende vor vollendete Tatsachen gestellt. Und viel zu selten werden beispielsweise die Bildschirme, die mittlerweile an fast allen Fakultäten hängen, von diesen selbst als Informationsmedium genutzt, um aktuelle Diskussionen zu kommunizieren. Und welcher Student wünscht sich nicht, ein bisschen mehr Mitspracherecht. Egal ob bei der Auswahl der Professoren oder beim Essen in der Mensa.

 

(Bariere-) Freier Zugang zu Wissen/-schaft im weiteren Sinne: Folien die nicht Online zur Verfügung stehen, um physische Anwesenheit in Vorlesungen durchzusetzen, sind heutzutage nicht mehr tragbar . Wissen ist ein Gut, dass jedem frei zur Verfügung stehen sollten, dies gilt auch und besonders für die Universität. Barrierefrei heißt in diesem Fall, dass das bestehende Chaos von Systemen (Moodle, Clix, HIS-POS, etc.) vereinheitlicht und vereinfacht wird. Auch von Mobilen Geräten sollten man auf diese Systeme zugreifen können. Außerdem müssen Forschungsergebnisse der Fakultäten für jeden, besonders für jeden Studenten dieser Universität, frei zugänglich sein, z. Bsp. für eigene Arbeiten. Auch der freie Zugang zu Bildung (und die konsequente Ablehnung von Studiengebühren jeder Art) sind selbstredend ein Muss.

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